Am 9. + 10. November 2011 fand in Peine der "2. US-German Workshop on Salt Repository Research, Design and Operation" statt. Der Workshop wurde unter der Federführung der DBE TECHNOLOGY GmbH gemeinsam mit dem Projektträger Karlsruhe (PTKA-WTE, im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie), und den Sandia National Laboratories (USA) durchgeführt.
Nach der Unterbrechung des Yucca-Mountain-Projektes zur Endlagerung hochradioaktiver Abfallstoffe in Tuffgesteinen sollen in den USA nunmehr alternative Wirtsgesteine und Standorte untersucht werden. Salzgesteine werden in den USA (New Mexiko) seit 1999 für die Endlagerung von Transuranabfällen aus militärischen Anlagen genutzt (WIPP, Waste Isolation Pilot Plant). Nach positiven Erfahrungen an diesem Standort wird nun geprüft, ob weitere Salzlagerstätten für die Endlagerung radioaktiver Stoffe genutzt werden können. In Deutschland wird seit mehr als 40 Jahren Endlagerforschung in Salz betrieben.
Der 1. deutsch-amerikanische Workshop fand letztes Jahr in den USA statt. Darauf aufbauend ist es das Ziel des 2. Workshops, die Zusammenarbeit zwischen beiden Staaten im Bereich der Endlagerforschung im Salz zu intensivieren, ein potentielles Forschungsprogramm im beiderseitigen Interesse zu koordinieren und die gemeinsamen Anstrengungen zur Durchführung dieser Programme zu erhöhen.
Auf dem Workshop wurde der aktuelle Stand der Endlagerforschung für Salzformationen in Deutschland und in den USA dargestellt. In 5 Arbeitssitzungen wurde über Sicherheitsnachweise, Verschlusskonzepte für Endlager im Salz, Verfüllung von Grubenräumen, Verformung und Verheilung in Salzformationen sowie Natürliche Analoga für die Endlagerung im Salz berichtet und diskutiert.
Die DBE TECHNOLOGY GmbH hat auf der Veranstaltung zu folgenden Themen vorgetragen: