Vom 25. bis zum 28. Mai 2010 fand in Jackson (Mississippi, USA) der "US-German Workshop on Salt Repository Research, Design and Operation" statt. Der Workshop wurde unter der Federführung der Sandia National Laboratories und der Mississippi State University (USA) mit Unterstützung durch die DBE TECHNOLOGY GmbH und, im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, durch den Projektträger Karlsruhe (PTKA-WTE) durchgeführt.
In den USA (New Mexiko) wird seit 1999 ein Endlager für Transuranabfälle aus militärischen Anlagen (WIPP, Waste Isolation Pilot Plant) in einer Tiefe von 650 m in einer Salzformation betrieben. Derzeit wird geprüft, ob weitere Salzlagerstätten für die Endlagerung radioaktiver Stoffe genutzt werden können. In Deutschland wird seit mehr als 40 Jahren Endlagerforschung in Salz betrieben.
Ziel des Workshop war es, die deutsch-amerikanische Zusammenarbeit im Bereich der Endlagerforschung im Salz zu intensivieren, ein potentielles Forschungsprogramm im beiderseitigen Interesse zu koordinieren und die gemeinsamen Anstrengungen zur Durchführung dieser Programme zu erhöhen.
Auf dem Workshop wurde der aktuelle Stand der Endlagerforschung für Salzformationen in Deutschland und in den USA dargestellt. In 6 Arbeitssitzungen wurde über Sicherheitsnachweise, die Modellierung von Grundwasserfluss und Radionuklidtransport, Endlagerkonzepte und -auslegungen, geotechnische Barrieren sowie Standort- und Wirtsgesteinscharakterisierung berichtet und diskutiert.
Die DBE TECHNOLOGY GmbH hat auf der Veranstaltung zu folgenden Themen vortragen:
Weitere Informationen finden Sie unter http://www.sandia.gov/SALT/SALT_Home.html